SOYUZ21: THE BEAUTY OF ME IS...

Royal

, 20:00 Uhr

soyuz21 präsentiert in dem multimedialen Konzertprojekt „The beauty of me is…“ drei Uraufführungen. Die junge kosovarische Komponistin Anda Kryeziu ist gleich mit zwei Werken in diesem Programm vertreten. In ihrem Stück „co“, einer Musik-, Text- und Video-Collage über Repressive Toleranz und Redefreiheit verarbeitet sie unter anderem ein Zitat von Donald Trump: „The beauty of me is that I am very rich“. Ausserdem stehen zwei weitere neue Werke junger Komponisten auf dem Programm: zum einen von Oliver Weber, dem nach Wien emigrierten Aargauer, der an den Schnittstellen von elektronischer und akustischer Musik an einer eigenen Tonsprache tüftelt, zum anderen von Sam Salem, der in Manchester das Ensemble „Distractfold“ leitet, das 2014 in Darmstadt auf sich aufmerksam machte. Er begreift das Komponieren als radikalen Individualismus abseits von etablierten Denkschulen und sagt: „Ich habe die Regeln der elektroakustischen Musik nie respektiert, denn für mich ist sie kein Genre, sondern nur eine Präsentationsform – ohne stilistische Hierarchien oder dogmatische Begrenzungen“. Stefan Prins dekonstruiert in Piano Hero #1 für Keyboard, Live-Elektronik und Video die Eigenschaften des Klaviers mittels digitaler Klangerzeugung.

Programm:
Stefan Prins (*1979)
Piano Hero #1 für midi-keyboard, live-elektronik und video (2011)

Anda Kryeziu (*1993)
„-co-“ für Saxophon, E-Gitarre, Violoncello, Video und Sprecherin (2017)
Uraufführung

Oliver Weber (*1974)
HEAT WAVE II für Saxophon, Violoncello, Gitarre, Keyboard und Elektronik (2017/18)
Uraufführung

Sam Salem (*1982)
Neues Werk für Violoncello, Gitarre, Operator, Elektronik und Video (2018)
Uraufführung

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