Die Mücke widerspricht

Teatro Palino

Einst wurde eine Mücke zum Menschen, weil sie zu viel Menschenblut gesoffen hatte. In der Gestalt des Homo Sapiens durchlebte sie das Leben eines Zweibeiners. Doch nun hat sie genug von deren Treiben und möchte wieder zurück zu ihrem Mücken-Dasein.
Sie beobachtet, dass es in der Menschengesellschaft von Nutzen ist gemein zu sein – eben gemeinnützlich. Das bekommt ihr aber gar nicht. Sie möchte von der Wahrheit berichten und merkt dabei, dass es gar keine Wahrheit gibt. Darum entschliesst sie sich zu lügen, denn lügen ist ja wenigstens wahr.
Wie hat dieser Homo-Kasperl es nur geschafft zum Herrscher der Welt zu werden? Wohl kaum wegen seiner unsterblichen Seele, und schliesslich: die Krone der Schöpfung sind die Mücken!
„Ich bin nirgends zu Hause, mein Selbst ist mir entlaufen, und streunt wie ein herrenloser Hund durch die von Schmutz belebten Gassen. Ich selbst schmücke mich stattdessen mit einem traurigen Hochmut.“ – sagt sie zu sich in ihrem Menschenkörper.

Ein kafkaeskes Theatersolo, dessen erster Teil von der Schweizerischen Theatergesellschafft als eines der ausserordentlichsten Stücke des Jahres 2016 gepriesen wurde. – Auf den zweiten Akt darf man also gespannt sein!

Spiel Idee Text: Stella Luna Palino
Frau Doktor: Isabel Ursprung
Regie: Xavier Mestres Emilio
Inspiriert von: F. Pessoa, V. Erofeev, M. Dix,
Musik: Querox & Phaxe „Tripical Moon“

Vorverkauf/Preise

CHF 30.00 (Normalpreis)

CHF 20.00 (AHV, IV, Studenten, Schüler)

alle Daten
22. März 2019, 20:30 – 22:00
23. März 2019, 20:30 – 22:00
29. März 2019, 20:30 – 22:00
30. März 2019, 20:30 – 22:00
Barrierefreiheit
Nicht rollstuhlgängig
Zielgruppe
Offen für alle

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